Holzbesteck - das Besteck von Gestern für Morgen.

Holzbesteck
Holzbesteck

Machen wir uns nichts vor: Metall ist eher für eine Waffe, als zur Nahrungsaufnahme bestimmt. Das weiß jeder, der sich schon einmal mit der Gabel in den Mundwinkel stach. Wer das Frühstücksei mit einem Silberlöffel versucht hat, könnte eventuell sogar darauf kommen, dass Hühnereier ungenießbar seien. Und Metallplomben im Zahn können unangenehme Ströme von Spannungen und seltsamen Beigeschmack verursachen, wenn sie mit einem Metalllöffel in Berührung kommen. 

Seit Urzeiten bedient sich der Mensch des Holzes, um Esskultur zu genießen. Das kommt nicht von ungefähr. Das warme und doch feste Material eignet sich hervorragend. Der nordeuropäischen Urbevölkerung waren Pflanzen und besonders Bäume heilig. Sie bieten Schutz und Wärme, versorgen uns mit Luft und Nahrung. Wer mit allen Sinnen das Leben genießen will, braucht Holzbesteck. Versuch es einmal.

Wegwerfbesteck …

Die Zeit des Fortschritts weicht allmählich der Ära der Erkenntnis. Uns wird immer intensiver bewusst, dass die Nutzung von Kunststoff und Plastik in eine Sackgasse führt, die für alle Lebewesen Unheil birgt. 

Eine der letzten unangefochtenen Bastionen des gedankenlos genutzten Plastikteilchens ist die Pommesbude. Die kleinen Pieker, die verhindern, dass unser Genuss von fettigen oder heißen Fingern getrübt wird, landen später irgendwo; in der Folge mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in den Verdauungsorganen eines anderen Lebewesens. Ob ein Fisch, ein Vogel oder ein Vierbeiner dabei zu Schaden kommt, liegt einzig an dem Ort, an dem das unscheinbare Plastikstück letztendlich vom hungrigen Lebewesen für etwas Essbares gehalten wird. Andere Lebewesen verhungern bei vollem Magen, damit wir uns die Finger nicht schmutzig machen? Es geht auch anders!


… aus Holz


Nach und nach kommen wir zu dem Bewusstsein, dass wir es in der Hand haben, ob so etwas weiterhin so passieren soll. Die Alternative liegt quasi klar auf der Hand: Einwegbesteck aus Holz! Es ist voll kompostierbar und selbst dann nicht schädlich, wenn es letztendlich auf der Müllhalde oder im Straßengraben landen sollte. 

Einwegbesteck Löffel aus HolzEinwegbesteck Gabeln aus Holz


Einwegbesteck Messer aus HolzEinwegbesteck Komplettset aus Holz


Holzbesteck im Alltag

Besteck aus Holz in der alltäglichen Küchenarbeit

Das Alltagsbesteck aus Buchenholz hat einige Funktionen als letzte Domäne für sich noch behaupten können.

Der Kochlöffel wird vorzugsweise aus traditionellen Motiven genutzt, denn früher war es wichtig, gewisser Ingredienzien wegen, das Kochgut nicht mit Metall in Verbindung zu bringen. Und dann ist Kochen ja eine sehr familienintime Angelegenheit. Einen Holzlöffel zu verwenden, wie es schon die Großmutter tat, ist das geheimnisvolle Gewürz der Liebe, das den Speisen die persönliche Note zu scheinen gibt. 

Der Pfannenfreund aus Holz kann sich weiterhin vorteilhaft behaupten, weil beschichtete Pfannen sehr empfindlich gegen Metall sind und Kunststoff in Verbindung mit Bratenhitze meist Bedenken, wenn nicht gar ein unangenehmes Gefühl auslöst. 

Die hölzerne Grillzange liegt gut in der Hand und unterstreicht das urige Gefühl, das beim Grillen in uns aufkommt. Nicht zuletzt sind Schaschlikspieße und Zahnstocher aus Buchenholz allgegenwärtig. Auch Essstäbchen aus Bambus lassen sich leicht reinigen und mehrmals verwenden. 

Pflegetipp: Sämtliches Holzbesteck gelegentlich mit Olivenöl einreiben!

Grillzange aus HolzPfannenwender aus Holz


Küchenset aus HolzSchneebesen aus Holz

Holzarten

Holzarten

Birke


Für die Gastronomie to go, Feierlichkeiten und Events bietet sich Holzbesteck in Form von Pommesgabel, Eisspatel, Rührstäbchen aber auch Messer, Gabel und Löffel an. Hier wird meist Birkenholz verwendet, denn es ist kurzfaserig (splittert also nicht) und geschmacksneutral. Das Hartholz der Buche wird ebenfalls zur Herstellung von Besteck für den einmaligen Gebrauch verwendet. 


Bambus


Essstäbchen und Grillspieße sind praktischerweise überwiegend aus Bambus. Diese Graspflanze wächst außerordentlich schnell und bringt dabei ein äußerst stabiles Holz zustande. Es ist wie geschaffen gerade für diesen Zweck. 


Farbe belebt 


Ein Branding auf den Teilen ist schön und praktisch. Der Name des gastronomischen Betriebes darauf erinnert daran, wer die Köstlichkeit kreiert hat, die hier verspeist wurde. So kann es sogar sein, dass dieses Holzbesteck nicht achtlos weggeworfen wird, sondern als Andenken an eine schöne Zeit in einer Schatulle wohl verwahrt wird. 

Einzelne Muster oder Farben können auf einer größeren Feier dazu dienen, dass jeder Gast seine Portion auch nach einem Tänzchen wiederfindet. 

Besteckset aus BambusKochlöffelset aus Bambus


Designerlöffel aus KieferSalatbesteck aus Buche


Edle Hölzer für besondere Gastlichkeit


Für besonders ansprechende Stücke werden die Hölzer von Ahorn, Birke, Wacholder und Palisander genommen. Aber auch Oliven-, Buchs- und Kirschbaum eignen sich hervorragend für Geräte zur Nahrungsaufnahme. Die Färbungen sind überaus vielfältig. So geben Buchs und Birke ein ganz helles Holz, Kirsche und Palisander sind rötlich und die Olive hat eine bezaubernde, fast schwarze Maserung. 


Die filigrane Machart der Honiglöffel lässt sich besonders gut aus Buchsholz fertigen. Da es unendlich langsam wächst und sehr feinfaserig ist, bekommt man daraus ein sehr langlebiges Stück Frühstückskultur. Doch auch die anderen Harthölzer bringen brauchbare Honiglöffel zustande.


Für Salatbesteck bietet sich Olivenholz mit seiner rustikalen Färbung an. Doch auch hier sind andere Hölzer, je nach Gusto, ebenfalls recht ansprechende Materialien. 


Testsieger beim Salatbesteck aus Holz: Primavera, 2teilig, aus OlivenholzGutes und günstiges Salatbesteck aus Holz: Westmark, 2teilig aus Buchenholz

Kein Besteck aus Eibenholz

Wer auf Mittelaltermärkten nach individuellem, handgeschnitztem Holzbesteck Ausschau hält, sollte sich von Löffeln aus Eibenholz fernhalten, da die Eibe giftig ist. Solche Löffel sind zwar in Einzelfällen geschichtlich belegt, doch letztlich wissen wir heute nicht mehr, wieso der damalige Eigner wirklich „den Löffel abgegeben“ hat. Als „Baum der Toten“ findet dieses Holz für die Anfertigung von Waffen-Bögen eine passende Bestimmung.

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